Porte de Ménilmontant, Stadttor im 20. Arrondissement, Frankreich.
Das Tor steht an der Kreuzung von Boulevard Mortier und Rue du Surmelin im Osten von Paris und markiert einen historischen Eingang zur Stadt. Die Struktur liegt in einem Wohngebiet und bildet einen Orientierungspunkt im städtischen Straßennetz.
Das Tor wurde in den 1840er Jahren als Teil der Schutzfestungen errichtet, die unter Premierminister Adolphe Thiers zum Schutz von Paris in Auftrag gegeben wurden. Diese Befestigungsanlagen entstanden als Reaktion auf die sicherheitspolitische Situation dieser Zeit.
Der Ort ist seit langem ein Übergangspunkt zwischen dem inneren Paris und den Außenbezirken, wo sich alltägliche Stadtroutinen abspielen. Heute findet man hier noch den Charakter eines Viertels, in dem sich verschiedene Generationen von Bewohnern bewegen.
Der Ort ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln wie der RATP-Buslinie 61 und der Île-de-France-Straßenbahnlinie 3b erreichbar. Die Nähe zu mehreren Verkehrsoptionen macht die Anreise relativ einfach.
Fotografien von Eugène Atget aus dem Jahr 1907 zeigen den alltäglichen Betrieb rund um das Tor und dokumentieren das Nachbarschaftsleben dieser Zeit. Diese visuellen Aufzeichnungen bewahren ein Bild des früheren Paris, das heute verschwunden ist.
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