Quai Saint-Bernard, Flussufer im 5. Arrondissement, Paris, Frankreich
Der Quai Saint-Bernard ist ein Flussufer in der 5. Arrondissement von Paris, das sich etwa 767 Meter entlang der Seine erstreckt und 24 Meter breit ist. Der Weg verbindet mehrere Brücken und säumt eine Seite des Gartens Tino-Rossi, wo Sportanlagen und ein Verwaltungsgebäude Bestandteile der Infrastruktur sind.
Das Ufer verdankt seinen Namen einem ehemaligen Kloster der Bernardiner und dem abgerissenen Stadttor Porte Saint-Bernard aus früheren Zeiten. Ursprünglich als Vieux chemin d'Ivry bekannt, wurde es später zum heutigen Namen umbenannt, der die lokale Geschichte widerspiegelt.
Der Garten Tino-Rossi zwischen Straße und Fluss zeigt Skulpturen zeitgenössischer Künstler, die das Ufer mit moderner Kunst bereichern. Besucher können beim Spaziergang an Kunstwerken vorbeigehen, die das Ambiente prägen.
Der Ort ist zu Fuß leicht erreichbar, mit breiten Wegen, die für verschiedene Aktivitäten wie Joggen oder Spazierengehen genutzt werden. Es gibt auch einen separaten Straßenbereich für Fahrzeuge, wodurch Fußgänger relativ sicher vom Verkehr getrennt sind.
Im 18. Jahrhundert war das Ufer ein spezialisierter Weinhafen mit Lagern, die Hunderttausende Liter Wein speichern konnten. Diese vergessene Funktion zeigt, dass der Ort einst ein wichtiger Handelsplatz war, bevor er zu einem modernen Erholungsgebiet wurde.
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