Quartier de la Chaussée-d’Antin, Verwaltungsviertel im 9. Arrondissement, Paris, Frankreich
Die Chaussée-d'Antin ist ein Bezirk im 9. Arrondissement von Paris mit breiten Boulevards und stattlichen Gebauden aus dem 19. Jahrhundert. Die Straßenzüge zeigen typische Haussmann-Architektur mit sandfarbenen Fassaden und einheitlichen Dachzeilen, durchsetzt mit Kaufhausern und Boutiquen.
Der Bezirk entstand im Rahmen der Pariser Umgestaltung wahrend des Zweiten Kaiserreiches unter Napoleon III. Die großangelegte Modernisierung brachte die heutigen breiten Straßen und Gebaude hervor und machte das Gebiet zu einem wichtigen kommerziellen Zentrum.
Die Gegend trägt den Namen der ehemaligen Landstraße, die hier verlief, und wird heute von eleganten Geschäften und Cafés geprägt. Man spürt hier eine Mischung aus klassischem Pariser Charme und modernem Trubel des Einzelhandels.
Der Bezirk ist gut mit offentlichen Verkehrsmitteln erreichbar und hat mehrere U-Bahn-Stationen in der Nähe, darunter Haltestellen an den Hauptknotenpunkten. Es empfiehlt sich, die wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu Fuß zu erkunden, da die meisten Ziele nur wenige Gehminuten entfernt sind.
Die Grand Synagogue of Paris, erbaut 1874, steht im Bezirk und zeigt eine ungewöhnliche neo-byzantinische Architektur. Das Gebaude ist ein seltenes Beispiel dieser architektonischen Stilrichtung in Paris und dokumentiert die Prasenz einer wohlhabenden jüdischen Gemeinde in dieser Epoche.
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