Angeac-Charente bonebed, Paläontologische Ausgrabungsstätte in Angeac-Charente, Frankreich
Angeac-Charente ist ein Ausgrabungsplatz in Westfrankreich, an dem Forscher Knochen von Dinosauriern, Schildkröten, Krokodilen, Fischen, Flugsauriern und Amphibien freilegen. Die Überreste stammen aus der frühen Kreidezeit und liegen auf einer Fläche verteilt, auf der Paläontologen systematisch graben.
Der Fundplatz wurde 2008 während der Kiesgewinnung entdeckt und enthält die Überreste eines 140 Millionen Jahre alten Ökosystems. Die kontinuierliche Forschung hat gezeigt, dass dieses Gebiet einst unter Wasser lag und beherbergte eine vielfältige Tierwelt.
Der Fundplatz zeigt, wie das Gebiet vor Millionen Jahren von Wasser und Leben geprägt war. Die Fossilien erzählen von einem tropischen Sumpf, in dem große Tiere nebeneinander lebten.
Der Ort ist nur während der Ausgrabungszeit zugänglich, die normalerweise im Sommer stattfindet, wenn Führungen angeboten werden. Besucher sollten sich vorab erkundigen, wann genau die Grabungen stattfinden, da dies jährlich variiert.
Die Fossilien stammen aus einer Zeit, als diese Region noch ein tropisches Sumpfland war, nicht das gemäßigte Klima, das wir heute sehen. Dieser drastische Klimawandel über Millionen von Jahren ist in den Schichten sichtbar, die Paläontologen freilegen.
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