Sanctuaire de Ribemont-sur-Ancre, Keltisches und gallo-römisches Heiligtum in Ribemont-sur-Ancre, Frankreich.
Das Santuario de Ribemont-sur-Ancre ist eine archäologische Stätte in Frankreich, wo Keltische und gallo-römische Kulturen ihre Spuren hinterlassen haben. Die Ausgrabungen haben Überreste von Bädern, einem Theater und vielen anderen Strukturen freigelegt, die sich über ein großes Gelände verteilen.
Die Stätte wurde in den 1960er Jahren durch Luftaufnahmen entdeckt und zunächst für eine römische Villa gehalten, bevor umfangreiche Grabungen ihre wahre Natur als Heiligtum offenbarten. Diese Ausgrabungen zeigten, dass der Ort über lange Zeit hinweg von verschiedenen Kulturen genutzt wurde.
Der Heiligtum zeigt Spuren keltischer Verehrungspraktiken, die sich in den Überresten zeigen, die Besucher heute sehen können. Die Anordnung der Knochen und Objekte deutet auf rituelle Handlungen hin, die für die damalige Bevölkerung von großer Bedeutung waren.
Der Ort wird heute durch ein Forschungs- und Erhaltungszentrum verwaltet, das vor Ort Ausgrabungsergebnisse aufbewahrt und erforscht. Die bedeutendsten Funde sind im Museum der Picardie in Amiens ausgestellt, falls man eine umfassendere Übersicht über die Artefakte wünscht.
Das Gelände enthält die Überreste eines Theaters, das Tausende von Zuschauern aufnehmen konnte und zeigt die Bedeutung öffentlicher Versammlungen für die Gemeinde. Darunter befinden sich auch Gemeinschaftsgräber mit Knochen von Hunderten von Menschen aus der Antike, was auf dramatische Ereignisse dieser Zeit hindeutet.
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