Florentine tower of Buire, Art-Déco-Turm in Buire, Frankreich
Der Florentine-Turm ist ein Signalgebäude, das um 1920 für die Nordbahn gebaut wurde und sich durch seine Art-Deco-Fassade auszeichnet. Das sechsstöckige Bauwerk aus armiertem Beton kombiniert funktionale Räume wie Lagerbestände, Werkstätten und Sanitäranlagen mit dekorativen Backsteinelementen.
Engineer Raoul Dautry und Architekt Gustave Umbdenstock entwarfen das Bauwerk 1920 als Signalgebäude der Nordbahn. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude stillgelegt und dient seitdem keinem Bahnzweck mehr.
Der Name der Florentine verweist auf die italienische Stadt Florenz und ihre künstlerische Tradition. Dieser Bezug zeigt sich in den dekorativen Elementen, die das Bauwerk von anderen regionalen Türmen unterscheiden.
Der Turm steht in Buire, einem kleinen Ort im Norden Frankreichs, und ist von außen gut sichtbar. Besucher können das Gebäude von der Straße aus betrachten, sollten aber beachten, dass das Innere nicht öffentlich zugänglich ist.
Die vier großen Uhrengesichter an der Spitze sind für jede Himmelsrichtung gedreht und prägen das Stadtbild von Buire. Obwohl das Gebäude seit Jahrzehnten nicht mehr für Bahnzwecke genutzt wird, sind diese Uhren ein visuelles Merkmal der Architektur geblieben.
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