Synagoge, Synagoge im Zentrum von Metz, Frankreich.
Die Synagoge in Metz ist ein Gebetshaus mit romanischer Wiederbelebungsarchitektur im Zentrum der Stadt. Das Gebäude verfügt über mehrere Zugänge und einen großen Innenraum mit aufwendiger Deckenbeleuchtung aus Gasleuchten und dekorativen Kronleuchtern.
Das Gebäude wurde 1850 errichtet und ersetzte zwei ältere jüdische Gebetshäuser, die seit 1609 an diesem Ort bestanden hatten. Die Konstruktion zeigt die Kontinuität der jüdischen Gemeinschaft in der Region über mehrere Jahrhunderte.
Der Innenraum zeigt eine Mischung aus religiösen und technischen Details, die zeigen, wie die Gemeinde ihre Gottesdienste gestaltet hat. Die Gaslichter auf den Leuchtern waren seinerzeit eine moderne Lösung für die Beleuchtung während der Zeremonien.
Der Ort befindet sich in der Innenstadt und ist zu Fuß leicht zu erreichen, mit klarer Signage für Besucher. Es ist ratsam, die Öffnungszeiten im Voraus zu überprüfen, da der Zugang je nach religiösen Veranstaltungen und Feierlichkeiten variieren kann.
König Ludwig XIV betrat 1657 das damalige Gebetshaus und war damit der erste französische Monarch, der eine Synagoge besuchte. Dieses Ereignis war für die jüdische Gemeinde in Frankreich von großer symbolischer Bedeutung.
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