Tour de l’horloge de Saint-Martin-de-Brômes, Mittelalterlicher Wehrturm in Saint-Martin-de-Brômes, Frankreich.
Der Turm von Saint-Martin-de-Brômes ist eine kalksteinerne Wehranlage am südlichen Ende des Castelleras-Hügels, die etwa 24 Meter hoch aufzuragen scheint und mit Wehrgängen sowie einem schmiedeeisernen Glockendach ausgestattet ist. Die Fassade weist mehrere charakteristische Elemente wie Konsolen für Holzgerüste, zwei fensterlose Wandabschnitte und eine große Uhr auf.
Die Wehranlage wurde im 13. Jahrhundert von der Familie Castellane errichtet und diente ursprünglich zur Lagerung von Feudalabgaben, bevor sie später als Taubenschlag umgenutzt wurde. 1867 wechselte das Gebäude in städtisches Eigentum über.
Der Turm beherbergt eines der kleinsten Museen Frankreichs mit römischen Grabfunden und Objekten aus der Regionalgeschichte, die seit 1972 der Öffentlichkeit zugänglich sind. Die Sammlung zeigt auf engstem Raum, wie Archäologen die Vergangenheit dieser Gegend erforscht haben.
Das Gebäude befindet sich derzeit in einer umfangreichen Instandhaltungsphase, die bis 2026 andauert, doch Besucher können sich an der Außenfassade orientieren und die architektonischen Details von außen erkunden. Geführte Rundgänge um den Turm herum werden angeboten, um die Restaurierungsmittel zu unterstützen.
Der Turm funktioniert als Uhrwerk mit sichtbarem Mechanismus in der Fassade, eines der seltenen Beispiele für Zeitmessgeräte in mittelalterlichen Wehranlagen der Region. Diese Verbindung von Verteidigung und praktischer Zeitmessung zeigt die vielfältige Verwendung solcher Strukturen im Mittelalter.
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