Trésor de Neuvy-en-Sullias, Bronzeskulpturen aus dem antiken Gallien in Neuvy-en-Sullias, Frankreich
Der Trésor de Neuvy-en-Sullias ist eine Sammlung von 33 Bronzestücken aus der Antike, darunter Tierskulpturen, menschliche Figuren und ein bis zu einem Meter hohes Pferd. Diese Werke wurden in einem Sandsteinbruch gefunden und zeigen die Handwerksfähigkeiten antiker Künstler.
Die Sammlung stammt aus dem 1. Jahrhundert vor Christus bis zum 1. Jahrhundert nach Christus und wurde 1861 von Arbeitern in einem Sandsteinbruch gefunden. Der Fund zeigt den kulturellen Austausch zwischen Kelten und Römern während dieser Periode.
Die Skulpturen verbinden keltische Kunsttraditionen mit römischen Einflüssen und zeigen sowohl indigene Gottheiten als auch klassische mythologische Darstellungen in Bronzehandwerk.
Die Sammlung ist im Musée Historique et Archéologique de l'Orléanais in Orleans ausgestellt, wo Besucher die Details der antiken Werke untersuchen können. Das Museum bietet einen übersichtlichen Überblick über die Region und ihre Geschichte.
Das Pferd trägt eine Inschrift mit dem Namen Rudiobus, einer keltischen Gottheit, was seltene Hinweise auf religiöse Praktiken in Gallien gibt. Dieses Detail zeigt, wie die Künstler ihre Glaubenssysteme in ihre Werke eingebunden haben.
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