Hôtel Cabu ou maison dite de Diane de Poitiers, actuellement Musée archéologique et historique de l'Orléanais, Archäologisches Museum im Zentrum von Orléans, Frankreich.
Das Hôtel Cabu ist ein Renaissancegebäude aus dem 16. Jahrhundert mit einer reich verzierten Fassade, in dem heute ein Museum für Archäologie und Geschichte untergebracht ist. Die Sammlungen umfassen Artefakte von der Eisenzeit bis zum Mittelalter und dokumentieren das Leben in der Loire-Region über mehrere Jahrtausende.
Der Bau entstand um 1548 als Renaissance-Residenz in der Stadtmitte. Das Gebäude wurde 1940 bei Luftangriffen stark beschädigt und nach seiner Wiederherstellung 1966 als Museum eröffnet.
Das Gebäude trägt den Namen Diana von Poitiers, eine einflussreiche Figur des französischen Hofes, deren Präsenz die Renaissance-Ästhetik des Ortes prägte. Das Museum vermittelt heute einen Eindruck davon, wie der Adel dieser Epoche Kunsthandwerk und Wohnräume gestaltete.
Das Museum ist von Dienstag bis Sonntag geöffnet, nachmittags ab 13 Uhr. Die Räume sind über eine Wendeltreppe zugänglich, daher ist es ratsam, ausreichend Zeit für die Besichtigung einzuplanen und bequeme Schuhe zu tragen.
Das Museum bewahrt die Schätze von Neuvy-en-Sullias, eine Sammlung von Bronze-Figuren aus gallischer und gallo-römischer Zeit, die aus dem Loire-Fluss geborgen wurden. Diese seltenen Objekte zeigen die künstlerische Kraft der Kulturen, die diese Region vor zwei Jahrtausenden bevölkerten.
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