Trésor gaulois de Laniscat, Keltische Münzsammlung in Laniscat, Frankreich
Der Schatz von Laniscat ist eine Sammlung von 545 antiken Münzen, die Archäologen während Ausgrabungen für ein Straßenprojekt in Zentralbretagne entdeckten. Die Münzen bestehen aus 58 Stateres und 487 Viertelsstateres, die in einem Gebiet etwa 20 Meter Durchmesser vergraben waren.
Die Münzen wurden zwischen 75 v.Chr. und 5 v.Chr. vom Osismae-Stamm geprägt, einer keltischen Gruppe der bretonischen Halbinsel. Sie entstanden während der Zeit der römischen Invasionen und zeigen das Volk und seine Wirtschaft in dieser turbulenten Periode.
Die Münzen zeigen keltische Motive wie Pferde, menschliche Gestalten und Mischwesen, die die künstlerischen Traditionen der vorrömischen gallischen Gesellschaft widerspiegeln. Diese Darstellungen geben Einblick in die Symbole und Überzeugungen der Menschen, die in diesem Gebiet lebten.
Die Ausgrabungen erfolgten an einem Ort in der Nähe von Laniscat, wo ein Straßenprojekt stattfand. Besucher können Informationen in lokalen archäologischen Museen oder bei Behörden in der Region erhalten.
Dies ist der größte Münzschatz aus der vorrömischen gallischen Zeit, der je gefunden wurde. Der Fund zeigt, dass die Region ein Zentrum wirtschaftlicher Macht war und während der römischen Expansion ihre eigene Münzprägung beibehielt.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.