Villa Paradiso, Villa aus dem 19. Jahrhundert im Stadtteil Cimiez, Nizza, Frankreich
Die Villa Paradiso ist eine Herrenvilla aus dem 19. Jahrhundert im Stadtteil Cimiez, die italienische und französische Architekturelemente verbindet. Das Haus zeigt eine westliche Loggia und ein modifiziertes Mansarddach, das die Vermischung beider Baustile deutlich macht.
Der Architekt Lucien Barbet errichtete die Villa 1881 als Neubau, worauf 1891 Constantin Scala umfangreiche Umbauten durchführte. Diese Renovierungsarbeiten veränderten das ursprüngliche Erscheinungsbild erheblich.
Das Anwesen diente während des Zweiten Weltkriegs als temporärer Wohnsitz für Prix de Rome Stipendiaten nach ihrer Abreise aus der Villa Medici.
Die Villa steht in der Nähe des Boulevards de Cimiez und lässt sich mit Navigationshilfen leicht erreichen. Besucher sollten den Stadtteil Cimiez erkunden, um die Villa im Zusammenhang mit anderen lokalen Sehenswürdigkeiten zu sehen.
Zwischen 1957 und 2006 fand hier jährlich eine internationale Sommerschule statt, die Studierenden aus vielen Ländern angezogen hat. Diese Akademie machte das Gebäude zu einem wichtigen Ort für künstlerische und wissenschaftliche Ausbildung in der Region.
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