Villa Paul Poiret, Moderne Architekturvilla in Mézy-sur-Seine, Frankreich.
Villa Paul Poiret ist ein modernes Wohnhaus aus Stahlbeton mit einer unverwechselbaren dreigeschossigen Struktur und etwa 25 Räumen. Das Gebäude fällt durch seine großflächigen Eckfenster und das Salonbereich mit Boden-zu-Decke-Verglasungen auf, die den Blick ins Seinetal freigeben.
Ein bekannter Modedesigner beauftragte 1921 den Architekten Robert Mallet-Stevens mit dem Entwurf, wobei die Fertigstellung 1925 erfolgte. Das Gebäude entstand in einer Zeit, in der progressive Architekten Beton und Geometrie einsetzten, um mit älteren Baustilen zu brechen.
Die Villa zeigt eine Mischung aus frühen modernen Elementen und Art-Deco-Merkmalen, die damals bei wohlhabenden Haushalten beliebt waren. Besucher können heute noch sehen, wie solche Wohnhäuser die Grenzen zwischen Innen- und Außenraum mit großen Fenstern aufgelöst haben.
Das Anwesen liegt auf einem großzügigen Grundstück mit Parklandschaft, von dem aus man auf das Seinetal blickt. Besucher sollten bequeme Schuhe tragen, da man zwischen den verschiedenen Ebenen und Außenbereichen viel zu Fuß erkundet.
Jahrzehnte nach der Fertigstellung ließ eine bekannte Schauspielerin das Original umgestalten und verwandelte mehrere Fenster in runde Bullaugen. Sie veränderte auch die Terrassenkanten und gab dem Haus damit ein nautisches Aussehen, das bis heute erhalten ist.
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