Pardigon, Römische archäologische Stätte in La Croix-Valmer, Frankreich
Pardigon ist eine römische archäologische Stätte in der Nähe der Mittelmeerküste, wo zwei römische Villen mit sichtbaren Fundamenten und alten Mauern erhalten sind. Die Anlage zeigt auch Überreste von Weinproduktionsanlagen, die einen Einblick in die Wirtschaft dieser Gegend geben.
Die Anlage entstand in mehreren Bauphasen ab etwa 40 v.Chr. und entwickelte sich über Jahrhunderte weiter, bis zwei separate Villen im 3. Jahrhundert n.Chr. miteinander verbunden wurden. Diese Umgestaltung zeigt, wie sich der Wohlstand und die Bedürfnisse der Bewohner im Laufe der Zeit veränderten.
Die Ausgrabungen förderten Marmorskulpturen, Keramik und Münzen zutage, darunter einen weiblichen Kopf aus Carrara-Marmor, der heute in La Croix-Valmer gezeigt wird. Diese Objekte geben Einblick in den Reichtum und die künstlerischen Geschmäcker der damaligen Bewohner.
Das Gelände lässt sich über gekennzeichnete Wanderwege erkunden, auf denen Informationstafeln die Geschichte und Details der römischen Besiedlung erklären. Die Wegführung ist für die meisten Besucher gut begehbar und bietet einen angenehmen Rundgang durch die Ruinen.
Das Weinlager am Standort konnte eine beeindruckende Menge an Wein lagern und versorgte ein großes Landgut mit Hunderten von Hektar Anbaufläche. Diese Zahlen zeigen, dass dieser Ort ein wichtiges Produktionszentrum für die Region war.
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