Gallo-Roman temple in Halatte forest, Antiker Tempel im Halatte-Wald, Frankreich.
Der Gallo-römische Tempel in Halatte ist eine Ruine mit einem zentralen Quadrat, das von einer umlaufenden Galerie umgeben ist. Die Grundmauern sind niedrig und aus Stein, wobei die Überreste heute nur noch wenige Dezimeter hoch aufragen.
Die Anlage entstand im ersten Jahrhundert nach Christus an einem Ort, wo zuvor Kelten ihre Gottheiten verehrten. Der Tempel wurde bis ins fuenfte Jahrhundert genutzt, bevor er aufgegeben wurde.
Der Tempel war ein Ort, an dem Menschen ihre religiösen Gefühle ausdrückten und um Heilung beteten. Besucher können sich vorstellen, wie Pilger hier Münzen, Schmuck und Tieropfer hinterließen, um ihre Wünsche den Göttern mitzuteilen.
Das Ausgrabungsgebiet liegt in einem Waldgebiet und erfordert bequeme Schuhe zum Gehen auf naturlichen Pfaden. Der Ort ist bescheiden markiert, daher ist es hilfreich, von den Gemeindebuchern oder lokalen Fuehrungen zu erfahren, bevor man den Besuch plant.
Bei Ausgrabungen wurde eine aussergewohnliche Entdeckung gemacht: ein abgetrennter Kopf aus keltischer Zeit, der zusammen mit alten Münzen und einem Sandstein-Megalith vergraben war. Diese Funde zeigen, wie die Roemer die alteren keltischen Religionspraktiken übernahmen und vermischten.
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