Viaduc de Barajol, Eisenbahnbrücke in Riom-ès-Montagnes, Frankreich.
Das Viadukt de Barajol ist eine Eisenbahnbrücke in der Region Auvergne, die sich über ein Tal erstreckt und auf zwölf Bögen ruht. Die Konstruktion nutzt graues Gneiss und dunkles vulkanisches Basaltgestein, das aus der Umgebung stammt.
Die 1892 beschlossene Strecke von Bort-les-Orgues nach Neussargues sollte den Norden des Cantal erschließen und verlangte bei über 800 m Höhe fünf Viadukte, darunter Barajol. Harte Winter verhinderten den geplanten Weintransport aus Languedoc und Roussillon nach Paris. Der Personenverkehr endete am 26. Mai 1990, der Güterverkehr am 31. August 1991; 1984 wurde das Viadukt als Monument historique eingetragen.
Das Viadukt ist die Hauptattraktion des touristischen Zuges Gentiane express, der zwischen Riom-ès-Montagnes und dem stillgelegten Bahnhof Condat - Saint-Amandin über die Brücke fährt. Es diente zudem als Kulisse für Kino, Fernsehspielshows und mehrere Fernsehserien. Bekannt ist es auch als „Viaduc de Lune Sèche“.
Sie können die Brücke am besten vom Boden aus oder von den Seiten des Tals betrachten, um ihre volle Höhe und Spannweite zu sehen. In der Gegend gibt es Wanderwege und Aussichtspunkte, die gute Blickwinkel bieten.
Das Viadukt überspannt das Tal der Petite Rhue, unmittelbar oberhalb der Mündung des Baches Grolle; der Fluss entspringt direkt am Puy Mary. Das Bauwerk diente zudem als Kulisse für Kino, Fernsehquizsendungen und mehrere Fernsehserien.
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