Viaduc de Neuvial, Eisenbahnviadukt in Bègues und Mazerier, Frankreich
Das Viadukt von Neuvial ist ein Eisenbahnviadukt in den französischen Gemeinden Bègues und Mazerier, das sich über das Tal erstreckt. Die Konstruktion kombiniert Metalldecke mit Mauerwerksauflager und verfügt über einen beeindruckenden Bogen im westlichen Teil sowie vier zylindrische Säulen in der Mittelsection.
Das Viadukt wurde 1869 von der Pariser Orléans-Bahn in Auftrag gegeben und von Wilhelm Nördling entworfen. Gustave Eiffel überwachte das Projekt durch sein gerade gegründetes Unternehmen und machte es zu einem frühen Beispiel seines Schaffens im Eisenbahnbau.
Das Viadukt verbindet die beiden Gemeinden über ein tiefes Tal und zeigt, wie die Eisenbahn das Leben der Menschen vor mehr als 150 Jahren verändert hat. Es ist ein sichtbares Zeichen dafür, wie wichtig die Bahnstrecke für den Transport und den Austausch zwischen den Regionen wurde.
Das Viadukt überquert das Tal nahe dem Fluss Sioule, und die Departementalstraße D37 verläuft darunter an zwei verschiedenen Stellen hindurch. Der beste Weg, es zu sehen, ist von unten zu schauen, wo man die gesamte Struktur und ihre Stützen vollständig überblicken kann.
Das Viadukt war eines der frühesten Eisenbahnprojekte, an dem Eiffel beteiligt war, lange bevor er für seine weltberühmten Bauwerke bekannt wurde. Dieses relativ unbekannte Werk zeigt den Anfang einer Karriere, die später Brücken und Türme auf der ganzen Welt prägen sollte.
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