Viaduc ferroviaire de Nogent-sur-Marne, Eisenbahnviadukt in Nogent-sur-Marne, Frankreich.
Der Viaduc ferroviaire de Nogent-sur-Marne ist eine Eisenbahnbrücke, die sich über 830 Meter über die Marne erstreckt und mehrere Bögen mit einer maximalen Spannweite von 80 Metern aufweist. Die Struktur besteht aus einer Mischung aus Stein- und Betonelementen, die das Ergebnis von ursprünglichen Konstruktionen und späteren Reparaturen zeigen.
Der Bau des Viadukts begann 1855 unter Ingenieur Marie-Emile Vuigner und wurde 1856 eingeweiht, um die Eisenbahnverbindung nach Osten zu sichern. Im Jahr 1944 beschädigten Kriegskräfte die ursprünglichen Steinbögen, die 1945 durch Betonkonstruktionen ersetzt wurden.
Die Eisenbahnbrücke ist Teil des Pariser Eisenbahnnetzes und prägt das Erscheinungsbild der Stadt seit über 150 Jahren. Sie verbindet die beiden Ufer der Marne und ist für viele Bewohner ein vertrauter Anblick im Alltag.
Das Viadukt liegt entlang der Bahnstrecke Paris-Mulhouse und ist vom Flussrand aus sichtbar, besonders vom Uferbereich der Marne. Der beste Blick auf die Struktur ergibt sich von Wegen entlang des Flusses oder von Brücken in der Nähe.
Das Viadukt wurde während des Zweiten Weltkriegs teilweise zerstört, aber die Reparaturen mit Beton zeigen seine Widerstandsfähigkeit. Diese sichtbare Geschichte macht es zu einem interessanten Beispiel dafür, wie Kriegsschäden in modernen Strukturen erhalten bleiben.
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