Viaduc de la Maine, Autobahnbrücke in Angers, Frankreich
Der Viadukt de la Maine ist ein gekrümmter Viadukt, der die Autobahn A11 über die Maine führt. Sein 530 Meter langer und 21 Meter breiter Verbundüberbau aus Stahl und Beton ruht auf zwei Widerlagern und acht Pfeilern, von denen zwei im Fluss stehen. Der Überbau besteht aus zwei längs verlaufenden Stahlträgern, die durch Querträger unter einer Stahlbetonplatte verbunden sind.
Der Bau des Viaduc de la Maine begann 2006, im Mai 2008 wurde er eingeweiht und schloss damit den letzten Autobahnabschnitt der A11, der Autofahrern die Umfahrung von Angers ermöglicht. Der Stahlüberbau wurde einseitig mit einem Vorbauschnabel eingeschoben, die Betonplatte in Abschnitten von 12 Metern betoniert, um einer Krümmung mit 790 Metern Radius zu folgen.
Die transparente Lärmschutzwand entlang des Viadukts wurde auf Wunsch des Bürgermeisters durchgesetzt, damit Autofahrer den Blick auf die Maine und die Île Saint-Aubin behalten. Das Bauwerk liegt zwischen der Pont de Segré, der früheren Bahnverbindung Angers–Segré, und der Pont Jean-Moulin. Die Pfeiler sind 10 bis 15 m hoch und wurden für die Schifffahrt bemessen.
Das Viadukt führt die Autobahn A11 über die Maine und ist kein Fußgängerübergang; zu Fuß lässt es sich nicht queren. Die 10 bis 15 Meter hohen Pfeiler wurden für die Schifffahrt bemessen, und ein transparenter Lärmschutzwall begleitet das Bauwerk, damit Autofahrer die Maine und die Île Saint-Aubin weiter sehen. Die erworbenen Flächen erlauben später ein zweites, paralleles Viadukt.
Der Viadukt liegt zwischen zwei anderen bekannten Flussquerungen, was ihm eine strategische Rolle im Verkehrsnetz der Stadt verleiht. Diese Position macht ihn zu einem Punkt, der verschiedene Stadtteile miteinander verbindet und den Verkehrsfluss verteilt.
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