Viaduc de la Recoumène, Eisenbahnbrücke in Le Monastier-sur-Gazeille, Frankreich.
Der Viaduc de la Recoumène ist ein Eisenbahnbauwerk ganz aus Basalt, dem Gestein der Gegend, nahe Le Monastier-sur-Gazeille. Er ist 270 Meter lang, hat acht Rundbögen von 25 Metern Spannweite und liegt 65,60 Meter über der Gazeille. Die Brücke verläuft in einer Kurve mit 325 Metern Radius und einer Steigung von 21 ‰, ohne Strebepfeiler, Widerlagerpfähle oder Verankerungen; Zementmörtel erlaubte sehr schlanke Pfeiler.
Der Ingenieur Paul Séjourné entwarf das Bauwerk zwischen 1921 und 1925 als Teil der Transcévenole-Eisenbahnlinie, die Le Puy mit Aubenas verbinden sollte. Die Eisenbahn wurde jedoch nie auf dieser Strecke betrieben, sodass das Viadukt seine ursprüngliche Funktion nie erfüllte.
Der Name stammt von der Gazeille, die im napoleonischen Kataster La Ricomène hieß und leicht abgewandelt zum Viaduktnamen wurde. Das Bauwerk liegt heute an einer Wander-, Reit- und Mountainbikestrecke; von ihm aus ist ein 65 Meter tiefer Bungeesprung möglich.
Das Viadukt ist von der nahen Straße aus leicht erreichbar und Teil eines ausgeschilderten Wander-, Reit- und Mountainbike-Weges. Vom Bauwerk aus wird ein 65 Meter tiefer Bungeesprung angeboten. Als Durchgangsstraße dient es nicht; man kommt, um die Brücke und das Gazeille-Tal anzusehen.
Die Brücke liegt in einer Kurve mit einem horizontalen Radius von 325 Metern und steigt mit 21 Promille an, ohne Strebepfeiler, Widerlagerpfeiler oder Verankerungen. Der Zementmörtel erlaubte sehr schlanke Pfeiler. Der am Bau beteiligte Ingenieur Auguste Jouret nannte sie das letzte Bravourstück jener Zeit, ein Bauwerk, das nur zum Anschauen dient.
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