Viaducs de la Barricade et des Bergères, Autobahnviadukte-Netzwerk in Aix, Frankreich
Das Barricade-Viadukt überspannt die 80 m tiefe Schlucht des Barricade-Bachs bei Aix und Merlines. Sein 19,56 m breiter Überbau aus Spannbeton-Hohlkasten wurde in 124 Abschnitte von 3,409 m Länge im freien Vorbau mit zwei Vorbauwagen betoniert. Die Spannweiten betragen 60,861, 109,139, 150 und 100 m, mit 1,1 % Steigung von West nach Ost. Das Bergères-Viadukt liegt 200 m entfernt.
Das Viadukt gehört zum ersten, 40 km langen Abschnitt der A89 zwischen Ussel Ouest (Ausfahrt 23) und Le Sancy (Ausfahrt 25), parallel zur RN 89, mit der ASF als Bauherr. Bei den Erdarbeiten für Pfeiler P3 Anfang Oktober 1997 wurden im Gneis des Osthangs offene, nahezu senkrechte Klüfte entdeckt, weshalb die Fundamentbrunnen unter die Ebene der Zugrisse abgetieft wurden. Der Überbau wurde in 124 Abschnitte von 3,409 m Länge gegliedert und mit Paaren fahrbarer Schalwagen im symmetrischen Freivorbau von jedem Pfeiler aus betoniert.
Das Viadukt von La Barricade trägt die A89, die erste große europäisch ausgerichtete Autobahnquerverbindung, auf dem 40 km langen Abschnitt zwischen Ussel West und Le Sancy. Es liegt in einem ZNIEFF-Gebiet Typ II; das Viadukt von Bergères ist 200 m, das von Chavanon an der Grenze Limousin–Auvergne 2 km westlich entfernt.
Besucher können die Brücken vom Tal aus betrachten oder während der Fahrt auf der A89 erleben, wobei sie am besten von der Seite zu sehen sind. Der Zugang zu Fuß ist nicht möglich, da es sich um eine aktive Autobahn handelt.
Die längste Spannweite beträgt etwa 150 Meter und erforderte Spezialstudien zum Untergrund, um Felsfrakturen zu berücksichtigen. Diese geologischen Herausforderungen führten zu Anpassungen in der Fundamentkonstruktion, die das Bauwerk stabilisierten.
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