Église Saint-Alban de Lormes, Kirchengebäude in Lormes, Frankreich
Die église Saint-Alban de Lormes ist eine Kirche im Stil der Neuromanik, die auf einem Hügel über der Stadt Lormes in Zentralfrankreich steht. Ihre Steinmauern, Rundbögen und kleinen Fenster verleihen dem Bau ein schweres, geerdetes Aussehen, das den Blick von unten anzieht.
Eine Kirche bestand hier vor dem 10. Jahrhundert als Ecclésia de Ulma und wurde Anfang des 12. Jahrhunderts wiederaufgebaut; Corot malte sie, und während der Revolution diente sie als Tempel der Vernunft. Sie wurde am 7. Januar 1865 abgerissen und durch die heutige neuromanische Kirche ersetzt, die 1865–1867 von den Architekten Pierre Hyppolyte Paillard und Lutz aus Nevers mit Stein aus dem Steinbruch von La Manse errichtet wurde. Seit dem 8. August 1997 ist sie als Monument historique eingetragen.
Die Kirche trägt den Namen des heiligen Alban, und im Vorgängerbau bestand eine alte Bruderschaft des Leibes Gottes; nach der Befreiung der Stadt 1591 wurde dort an den Osterdiensten eine Prozession mit Ablässen abgehalten, bei der das Allerheiligste in allen Kapellen der Stadt ausgesetzt wurde. Die Glocke von 1658, 1737 umgegossen, hatte Louis de Mascrany, Graf von Château-Chinon und Baron von Lormes, zum Paten.
Die Kirche liegt auf einem Hügel. Wer zu Fuß kommt, muss mit einem kurzen Anstieg rechnen, doch die Straße rundherum erlaubt es, in der Nähe zu parken. Das Gelände um das Gebäude ist offen und leicht zu begehen, sodass ein langsamer Besuch für die meisten Menschen angenehm ist.
Die alte Kirche wurde von Corot gemalt, bevor sie am 7. Januar 1865 abgerissen wurde. Die heutige neuromanische Kirche, erbaut 1865–1867, hat einen 40 m hohen Schieferhelm mit drei Glocken: Octave-Charlotte Thérèse (1.700 kg), Edmée-Adèle (1.200 kg) und Henriette Marie-Fernande (900 kg). Der Turm trägt zudem Mobilfunkantennen von Orange und SFR.
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