Église Notre Dame, Römisch-katholische Kirche in Clisson, Frankreich
Die Église Notre Dame ist eine Kirche aus hellem beigem Stein mit roten Ziegeldächern, 1887–1888 vom Nanteser Architekten René Ménard nach dem Vorbild der römischen Basilika Sankt Johannes und Paulus wiederaufgebaut. Links steht ein quadratischer Turm mit zwei Zifferblättern und Bogenöffnungen; rechts davon trägt eine halbrunde Apsis mit Säulenreihe ein Kreuz. Innen säumen graue Steinarkaden auf zylindrischen Säulen das Schiff unter einem dunklen Holz Dachstuhl, mit einem Wandbild hinter dem Altar.
Das Gebäude geht auf die Gründung durch Olivier V de Clisson im 14. Jahrhundert zurück, wurde aber völlig zwischen 1887 und 1888 unter Leitung des Architekten René Ménard neu errichtet. Diese Umgestaltung prägte die heutige Erscheinung des Gotteshauses nachhaltig.
Die Kirche heißt auch Notre-Dame de Clisson, zur Erinnerung an das von Olivier V de Clisson gegründete Stiftskapitel. Ihr italienisch geprägtes Aussehen nach dem Vorbild der römischen Basilika Sankt Johannes und Paulus geht auf den um 1805 von Bildhauer Frédéric Lemot eingeführten Stil zurück, der der Stadt den Beinamen „Clisson l'Italienne“ eintrug.
Das Gotteshaus liegt im Zentrum von Clisson und ist leicht zu Fuß erreichbar, wobei die Renaissance-Revival-Elemente von außen sichtbar sind. Besucher können die Fassade jederzeit betrachten, sollten aber beachten, dass Innenbesuche während Gottesdiensten begrenzt sein können.
Das italienische Gesicht von Clisson geht auf den Bildhauer Frédéric Lemot zurück, der sich um 1805 dort niederließ und mit seinem Einfluss die späteren Wiederaufbauten anregte, darunter diese Kirche von René Ménard. Die halbrunde Apsis nach dem Vorbild der römischen Basilika Santi Giovanni e Paolo ist das Detail, auf das man außen achten sollte.
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