Église Notre-Dame de Saint-Étienne, Barockkirche in Saint-Étienne, Frankreich.
Die Église Notre-Dame de Saint-Étienne ist eine barocke Kirche mit einem Mittelschiff und Seitenkapellen, die in den 1860er Jahren in seitliche Schiffe umgewandelt wurden. Das Innere zeigt die typischen Merkmale dieser Epoche mit aufwendiger Dekoration und durchdachtem räumlichem Aufbau.
Die im 17. Jahrhundert im Ortsteil Chavanelle errichtete Kirche wurde am 8. Dezember 1669 auf das Patrozinium der Unbefleckten Empfängnis der Heiligen Jungfrau geweiht. Ihre Fassade im sogenannten Jesuitenstil stammt vom Architekten Gérard. Die Seitenkapellen wurden 1860 in Seitenschiffe umgewandelt.
Die Pfarrei wurde am 8. Dezember 1669 unter dem Patrozinium der Unbefleckten Empfängnis der Heiligen Jungfrau geweiht. Ihr Kreuzweg besteht aus Lavatafeln, die in den 1950er Jahren der Pariser Keramiker Camille Le Tallec nach Zeichnungen für die Glasfenster von Théo Hanssen schuf.
Der Ort ist während regulärer Gottesdienste geöffnet und empfängt auch Besucher, die sich die architektonischen Details ansehen möchten. Es ist ratsam, vorher zu prüfen, wann die Kirche für Besichtigungen zugänglich ist, da sie noch aktiv als Pfarrgebäude genutzt wird.
Das mechanische Glockenspiel mit zehn Glocken wurde 2001 auf Initiative von Jean-Bernard Lemoine wieder in Betrieb genommen. Es hängt in der Kirche, deren Fassade im sogenannten Jesuitenstil dem Architekten Gérard zugeschrieben wird.
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