St. Martin Pont-à-Mousson, Gotische Kirche in Pont-à-Mousson, Frankreich
Saint-Martin ist ein gotisches Gotteshaus mit zwei auffälligen achteckigen Türmen, die etwa 38 Meter in die Höhe ragen und reich verzierte Spitzen aufweisen. Das Gebäude zeigt die typischen Merkmale der Gotik mit schlanken Linien und detaillierten Verzierungen an Fassade und Dachwerk.
Der Bau dieser Kirche begann im 13. Jahrhundert unter der Leitung des Antoninischen Ordens und wurde 1335 zum ersten Mal geweiht. Im 15. Jahrhundert erfolgten bedeutende Umgestaltungen, die das heutige Erscheinungsbild des Gebäudes prägen.
Die Kirche beherbergt das Grabmal von Pont-à-Mousson aus dem frühen 15. Jahrhundert, ein bedeutendes Werk der Bildhauerei aus der Region Lothringen. Besucher können diese sorgfältig geschnitzte Arbeit heute noch bewundern und erkennen ihre künstlerische Handwerkskunst.
Das Gotteshaus liegt in der Rue Gambetta und ist für Besucher zugänglich mit regelmäßigen Öffnungszeiten während der Woche. Die Kirche beteiligt sich an jährlichen Denkmaltagen und bietet damit zusätzliche Gelegenheiten für erweiterte Besichtigungen.
Ein Feuer im Jahr 1623 beschädigte die nördliche Kirchtürme schwer und führte zur Erbauung einer neuen Kapelle. Diese Kapelle wurde später nach dem heiligen Pierre Fourier benannt, einem lokalen Reformer mit großem religiösem Einfluss.
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