Église Saint-Vincent de Marcq-en-Barœul, Geschütztes religiöses Monument in Marcq-en-Barœul, Frankreich.
Die Église Saint-Vincent ist eine katholische Kirche am 14 place du Général-de-Gaulle in Marcq-en-Barœul. Ihr Turm aus hellem grauem Stein trägt eine runde Uhr mit römischen Ziffern zwischen zwei schmalen Schlitzen, darüber ein Spitzbogenfenster mit Dreipassmaßwerk; der steile Schieferhelm hat ausgestellte Traufen. Die Schiffswände bestehen aus hellem Mauerwerk über einem Sockel aus dunklerem Stein, mit hohen Spitzbogenfenstern, die durch Steinpfosten geteilt sind.
Die ursprüngliche Kirche stammt aus dem 12. Jahrhundert und wurde Anfang des 16. Jahrhunderts vollendet; sie ist damit das älteste Gebäude von Marcq-en-Barœul. Nach der Revolution einige Jahre aufgegeben, wurde sie unter dem Empire restauriert und mit Werken aus der kurz zuvor zerstörten Stiftskirche Saint-Pierre in Lille bereichert. 1865 wurden die Seitenschiffe wegen der wachsenden Bevölkerung verbreitert und erhöht, wodurch sie zu einer Hallekerk wurde. Im Ersten Weltkrieg beschädigt, wurde sie nach dem Waffenstillstand erneut restauriert; ihr Glockenturm wurde am 3. Dezember 1987 als Monument historique eingetragen.
Die Kirche gab dem Viertel Bourg, das um sie herum entstand, ihren Namen; es ist das historische Herz von Marcq-en-Barœul. Im Inneren sind vier geschnitzte Holzbeichtstühle und Chorgestühle mit vierzehn Ordensgründern zu sehen. Zudem werden zwei Gemälde von Pharaon de Winter aufbewahrt, L'Adoration des bergers und Les saintes femmes au tombeau.
Die Kirche ist leicht über das Transportsystem der Métropole Européenne de Lille erreichbar, das die Vorstadt mit dem Hauptnetz verbindet. Besucher sollten beachten, dass der Zugang während Gottesdiensten eingeschränkt sein kann und es sich empfiehlt, zu informieren, wenn man die Kirche erkunden möchte.
Nur der Glockenturm ist per Erlass vom 3. Dezember 1987 als Monument historique eingetragen, als Eigentum der Gemeinde. Die Kirche ist das älteste Gebäude von Marcq-en-Barœul, im 12. Jahrhundert begonnen und Anfang des 16. Jahrhunderts vollendet. Ihre Chorstühle zeigen vierzehn Ordensgründer.
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