Île Pelée, Militärfestung auf der Insel Pelée, Cherbourg-en-Cotentin, Frankreich
Die Inselanlage ist eine Militärfestung vor Cherbourg-en-Cotentin, deren massive Steinmauern und Geschützplattformen die Hafeneinfahrt schützten. Die Gebäude sind in unregelmäßigen Mustern über den felsigen Untergrund verteilt und zeigen die sorgfältige Anpassung an das Gelände.
Die Festung entstand in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts als reaktion auf die wachsende britische Marinebedrohung für die französischen Häfen. Sie war zeit ihrer Fertigstellung eine der stärksten Küstenbatterien an der Normandieküste.
Der Name der Insel stammt von ihrem kahlen, felsigen Erscheinungsbild, das früher über dem Wasser aufragte. Besucher sehen heute noch die Spuren dieser Vergangenheit in der robusten Bauweise und den engen Räumen der Festung.
Die Insel ist nur mit vorheriger Buchung und organisiertem Boot von Cherbourg aus zu besuchen. Eine Planung im Voraus ist notwendig, da die Zugänge stark reguliert sind und nur zu bestimmten Zeiten erlaubt sind.
Ein Damm aus dem 19. Jahrhundert verbindet die Insel heute mit dem Festland und trägt zusätzliche verstärkte Geschützstände. Diese technische Leistung ermöglichte später eine bessere Versorgung und Verteidigung der Festung.
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