Île de Terre, Naturschutzgebiet an der Küste der Normandie, Frankreich.
Île de Terre ist ein Naturschutzgebiet vor der Küste der Normandie, das sich etwa 6 Kilometer vom Festland entfernt befindet. Das Eiland dient heute als geschütztes Vogelreservat und wird vom Französischen Naturkundemuseum verwaltet.
Der französische Staat errichtete zwischen 1849 und 1858 Befestigungsanlagen und ein Wachhaus auf der Insel für etwa 60 Soldaten. Das Schutzgebiet wurde später in den 1960er Jahren unter offiziellen Schutz gestellt.
Das Naturschutzgebiet trägt den Namen von Bernard Braillon, seinem ersten Naturschutzverwalter, nach seiner Gründung im Jahr 1960.
Das Eiland ist das ganze Jahr über für die Öffentlichkeit gesperrt, um die Vogelkolonien zu schützen. Besucher können die Insel vom Festland aus betrachten oder mit einem Boot in die Nähe fahren, was jedoch vorher geplant werden muss.
Die Insel beherbergt eine der größten Seevogelkolonien an der französischen Atlantikküste mit Tausenden von Vögeln verschiedener Arten. Dieser reichhaltige Tierbestand macht sie zu einem wichtigen Forschungsort für Ornithologen und Naturschützer.
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