Issoudun transmitter, Funkübertragungszentrum in Saint-Aoustrille und Neuvy-Pailloux, Frankreich
Der Issoudun-Sender ist eine Radiosendeanlage in Neuvy-Pailloux und Saint-Aoustrille, die über 50 Sendeantennen umfasst. Darunter befinden sich 12 drehbare Strukturen mit einer Höhe von 80 Metern und einer Spannweite von 60 Metern, die Kurzwellensignale für Rundfunksender weltweit ausstrahlen.
Die Anlage begann 1950 mit Zentrum A ihren Betrieb und wurde später um die Zentren B und E erweitert. Diese Entwicklung war Teil von Frankreichs Anstrengungen zur internationalen Kurzwellenfunk-Ausbreitung nach dem Zweiten Weltkrieg.
Die Antennen tragen Namen großer Flüsse wie Ganges, Volga und Mekong, was ihre Fähigkeit widerspiegelt, Radiosignale in verschiedene Weltregionen zu übertragen. Diese Namensgebung zeigt, wie die Anlage als Symbol für globale Verbindung und französische Präsenz in der Welt fungiert.
Das Gelände ist nicht öffentlich zugänglich, aber es gibt ein von der ACHDR verwaltetes Museum, das die französische Rundfunkgeschichte dokumentiert. Besucher können dort historische Ausrüstung und Informationen über die Sender einsehen, ohne direkten Zugang zur funktionierenden Anlage zu haben.
Das Gelände ist bekannt für seine beeindruckend großen Antennenkonstruktionen, die von Ferne sichtbar sind und die Landschaft der Region prägen. Diese massiven Strukturen sind bei Enthusiasten historischer Funktechnik beliebt und bieten spektakuläre fotografische Möglichkeiten von außerhalb des gesicherten Bereichs.
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