Étang d'Araing, body of water
Der Étang d'Araing ist ein künstliches Stausee in den französischen Pyrenäen bei Sentein. Das Gewässer erstreckt sich auf etwa 1965 Metern Höhe und wird von einem massiven Steindam gestaut, der in den 1930er Jahren errichtet wurde und mehr als 20 Meter über das Tal hinausragt.
Das Stausee entstand ursprünglich als natürlicher See in den Hochlagen der Pyrenäen, wurde aber in den 1930er Jahren durch den Bau eines Steindam zu einem Reservoir umgewandelt. Diese Umgestaltung ermöglichte die Wasserspeicherung für Bewässerung und später für die Stromerzeugung durch Wasserkraft.
Der Name des Stausees leitet sich vom Dorf Sentein und der umliegenden Berglandschaft ab. Heute ist es ein Ort, an dem Wanderer innehalten und die einfache Schönheit der Natur spüren, während sie die ruhigen Wasserflächen und die umgebenden Berge betrachten.
Der beste Zeitpunkt für einen Besuch ist von Juni bis September, wenn die Schneefelder geschmolzen sind und die Wege freiliegen. Das Gelände ist windig und kann schnell wetterumschwung erfahren, daher sollte man sich auf wechselhaftes Wetter einstellen und passende Ausrüstung mitbringen.
Unter dem Stausee verbirgt sich ein unterirdisches Höhlensystem namens Grotte de la Cigalère, wo Wasser versickert und natürliche Kanäle durchläuft. Dieses karstige Netzwerk zeigt die verborgene Wasserdynamik zwischen dem sichtbaren Stausee und der unterirdischen Welt.
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