Île Ilur, Insel in Frankreich
Île Ilur ist eine kleine geschützte Insel im Golf von Morbihan, die sich etwa 17 Meter über dem Wasser erhebt und aus Granit- und Gneisgesteinen besteht. Die Landschaft wechselt zwischen Wäldern, Wiesen, Felsenküsten und ausgedehnten Schlammflächen, die bei Ebbe freigelegt werden und mit Seequecke und anderen Sumpfpflanzen bewachsen sind.
Die Insel wurde bereits in prähistorischer Zeit besiedelt, wie Werkzeuge aus dieser Zeit zeigen, und diente während der Römerzeit als Beobachtungsposten von der höchsten Stelle aus. Im späten 19. Jahrhundert wurde eine kleine Kapelle gebaut, die bis heute Besucher empfängt und Schauplatz einer jährlichen religiösen Feier ist.
Der Name Ilur stammt aus alten Aufzeichnungen und zeigt eine lange Verbindung mit menschlicher Aktivität. Heute nutzen Besucher die Insel als ruhigen Ort, um Vögel zu beobachten und die natürlichen Lebensräume zu erkunden, die sich zwischen Sumpfgebieten, Wiesen und felsigen Ufern erstrecken.
Die Insel ist am besten mit dem Boot von nahegelegenen Dörfern oder Städten zu erreichen, wobei die Überfahrten kurz und einfach sind. Zwei Wanderwege wurden angelegt, um Besucher ohne Störung der Tierwelt durch die Natur führen zu können.
Mehr als einhundert Vogelarten wurden auf der Insel beobachtet, viele nisten in den Bäumen, während andere in den Sumpfgebieten und an der Küste brüten. Diese Vielfalt macht die Insel zu einem wichtigen Halt für wandernde Vögel und zu einem bevorzugten Beobachtungsort für Ornithologen.
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