Monte Grammondo, Berggipfel an der Grenze zwischen Ligurien, Italien, und Alpes-Maritimes, Frankreich
Der Mont Grammont ist ein 1.378 Meter hoher Gipfel auf dem italienisch-französischen Grenzgrat in den Seealpen und den Préalpes de Nice. Er besteht aus Jurakalk von etwa 170 Millionen Jahren. Auf dem ganz auf italienischem Gebiet liegenden Gipfel steht ein kleiner geodätischer Pfeiler; auf einer Schulter auf 1.377 m westlich davon befinden sich ein großes Kreuz, ein Grenzstein und in der Nähe ein Gefallenendenkmal.
Auf dem Gipfel, ganz auf italienischem Gebiet, steht ein geodätischer Pfeiler; auf einer Schulter auf 1.377 m westlich davon befinden sich ein großes Kreuz, ein Grenzstein und in der Nähe ein Gefallenendenkmal. Der Berg liegt auf dem italienisch-französischen Grenzkamm: Im Süden trennt ihn der Passo del Cornà von der Cima Longoira, im Norden setzt sich der Kamm zum Passo Traittore fort. Sein Jura-Kalkstein ist rund 170 Millionen Jahre alt.
Der italienische Name Monte Grammondo und der französische Mont Grammond gehen beide auf eine Wurzel mit der Bedeutung „großer Berg“ zurück. Auf der Schulter auf 1.377 m, wenig westlich des Gipfels, stehen ein großes Kreuz, ein Grenzstein und in der Nähe ein Gefallenendenkmal, an dem Wanderer aus den Dörfern des Bevera-Tals innehalten.
Der Gipfel wird zu Fuß von Sospel in Frankreich, von Olivetta, Torri, San Pancrazio und Villatella im Bevera-Tal sowie von Castellar und Castillon oberhalb von Menton erreicht; der Weg von Villatella führt über den Pass Col du Cornà. Nahe dem Gipfel liegt auf 1.010 m die Schutzhütte Rifugio Patrick Gambino, Eigentum des CAI von Ventimiglia, 1995 wiederaufgebaut, mit 14 Betten.
Der Berg bildet die westliche Verbreitungsgrenze einer ständigen Gämspopulation und ist deren meernächster Standort im Westalpenbogen. Die Herde lebt halb isoliert; nur Geburten, Todesfälle und umherziehende junge Tiere verändern ihren Bestand, sodass eine Seuche oder Katastrophe sie auslöschen könnte.
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