Château de Montaiguillon, Mittelalterliche Burgruine in Louan-Villegruis-Fontaine, Frankreich.
Das Château de Montaiguillon ist eine Ende des 12. Jahrhunderts auf einem Sandhügel in Louan-Villegruis-Fontaine errichtete Burgruine. Erhalten sind Mauerabschnitte aus hellgrauen Steinblöcken mit unebenen, bemoosten Oberkanten, ein großer Rundturm mit einer kleinen dunklen Öffnung nahe seinem Fuß und ein zweiter Rundturm jenseits einer Mauerlücke.
Ende des 12. Jahrhunderts von den Rittern des Johanniterordens errichtet, sicherte die Burg die 1,5 km westlich verlaufende gallo-römische Straße „Perré“ von Troyes über Meaux nach Senlis. Ihre Architekten arbeiteten auch am königlichen Louvre, daher die ähnliche Bauweise. 1613 entschädigte Ludwig XIII. Herrn von Villemonté und ließ die Burg sprengen; der Turm auf seinem Sandhügel neigte sich, brach aber nicht. 1875 als Monument historique eingestuft.
Die Anwohner meiden die Ruine und halten sie seit dem Mord an ihrem früheren Wächter im Jahr 2002 für „verflucht“; der Täter blieb unbekannt. Eine Legende besagt zudem, unterirdische Gänge hätten die Burg mit Provins verbunden.
Das Gelände ist Privatbesitz und Besuche erfordern vorherige Genehmigung und Vereinbarung mit den Eigentümern. Es ist ratsam, sich vor einem Besuch anzumelden und die Zugänglichkeit zu bestätigen, da bestimmte Bereiche eingeschränkt zugänglich sein können.
1613 entschädigte Ludwig XIII. den Eigentümer und ließ die Festung mit Sprengstoff zerstören. Die Ladungen brachten sie nicht zum Einsturz: Auf einem 20 bis 30 m hohen Sandhügel aus Sand von Fontainebleau errichtet, hielt sie der Druckwelle stand, und ein Turm neigt sich noch, ohne gebrochen zu sein.
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