Château de Saint-Félix-Lauragais, Burg in Frankreich
Das Château de Saint-Félix-Lauragais ist eine Steinburg auf einem Hügel im Dorf Saint-Félix-Lauragais mit Blick auf die umliegende Landschaft. Die Anlage hat die Form eines leicht trapezförmigen Vierecks mit dicken Mauern, einem runden Wehrturm, einer Kapelle und Räumen, die verschiedene Bauperioden vom Mittelalter bis zur Renaissance zeigen.
Die erste Erwähnung des Schlosses stammt von 1035, als es als befestigte Festung mit Turm erbaut wurde. Im 13. Jahrhundert zerstörte Simon de Montfort während eines Kreuzzugs die ursprüngliche Anlage, doch später wurde sie mit verstärkten Mauern und zusätzlichen Strukturen wieder aufgebaut.
Der Name des Schlosses stammt von Saint-Félix, einem frühen christlichen Märtyrer, dessen Verehrung im Mittelalter in dieser Region verbreitet war. Das Schloss war über Jahrhunderte ein Zentrum der lokalen Macht und Identität, wo Adelsfamilien lebten und Entscheidungen für die umliegenden Dörfer trafen.
Das Schloss ist vom Frühjahr bis September offen, wobei die Besuchszeiten nach Saison variieren. Der Zugang zum Hügel zu Fuß bietet Ausblicke auf die umliegenden Landschaften und es sind Parkplätze in der Nähe des Dorfes verfügbar.
Eine berühmte Legende erzählt, dass der Kreuzfahrer Simon de Montfort sein Schwert in den Burgbrunnen warf, wo es Überlieferungen zufolge bis heute sichtbar sein soll. Diese Anekdote wurde über Generationen weitergegeben und ist Teil der lokalen Folklore des Dorfes.
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