Launch site for V-1 flying bombs at Brécourt, Militärische Startanlage in Équeurdreville-Hainneville, Frankreich.
Die Brécourt-Anlage ist eine ehemalige deutsche Raketenabschussanlage in Nordfrankreich, bestehend aus zwei parallelen Betonwänden, die eine Rampe bilden. Das unterirdische Netzwerk umfasst Lagertunnel und Speicherkammern, die sich unter der gesamten Anlage erstrecken.
Zwischen 1943 und 1944 wandelten deutsche Streitkräfte frühere französische Marinelager in eine Abschussanlage um. Diese Anlage war für Hunderte von Flugbomben ausgelegt und zeugt von intensiven Kriegsanstrengungen während dieser Jahre.
Der Ort trägt heute die Bezeichnung eines geschichtlichen Denkmals und erinnert an die Kriegstechnik des Zweiten Weltkriegs. Besucher können sich vorstellen, wie intensive militärische Aktivitäten hier stattgefunden haben.
Das Gelände ist das ganze Jahr über nicht zugänglich, außer bei den Journées du Patrimoine, wenn geführte Touren bestimmte Bereiche ermöglichen. Es ist ratsam, diese besonderen Öffnungstage vorab zu prüfen und sich anzumelden.
Die Anlage enthielt acht große Betontanks mit einer Gesamtkapazität von 80.000 Kubikmetern für Treibstoff und Munition. Der Bau erforderte intensive Ingenieurarbeiten und zeigt die technische Komplexität dieser Kriegsanlage.
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