The Golden Triangle of the Yvelines, Wohnviertel in den westlichen Vororten von Paris, Frankreich
Das Goldene Dreieck des Yvelines ist eine historische Region westlich von Paris, die aus den drei Städten Versailles, Saint-Germain-en-Laye und Rambouillet besteht. Jede dieser Städte besitzt ein bedeutendes Schloss oder eine königliche Residenz sowie umliegende Wälder, die das Gebiet prägen.
Die drei Städte entwickelten sich über Jahrhunderte als bevorzugte Aufenthaltsorte der französischen Könige, insbesondere als Versailles ab dem 17. Jahrhundert zum Hauptsitz der Krone wurde. Auch Saint-Germain-en-Laye und Rambouillet dienten als königliche Residenzen, lange bevor Versailles seinen heutigen Ruhm erlangte.
Die drei Städte des Dreiecks haben jeweils eine eigene Persönlichkeit: Versailles ist bekannt für seine Pracht, Saint-Germain-en-Laye für seine mittelalterliche Altstadt und Rambouillet für sein ruhigeres, kleinstädtisches Leben. Die lokalen Märkte, Cafés und Spazierwege geben jeweils einen Eindruck davon, wie die Menschen dort heute leben.
Alle drei Städte sind mit dem Zug direkt von Paris aus erreichbar, was einen Tagesausflug gut möglich macht. Da die Sehenswürdigkeiten über ein größeres Gebiet verteilt sind, ist es sinnvoll, sich im Voraus auf eine oder zwei Städte zu konzentrieren, anstatt zu versuchen, alle drei an einem Tag zu besuchen.
Rambouillet ist heute die offizielle Sommerresidenz des französischen Präsidenten, auch wenn das Schloss mittlerweile für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Das bedeutet, dass Besucher durch Räume spazieren können, die noch bis vor wenigen Jahrzehnten für Staatsbesuche und diplomatische Empfänge genutzt wurden.
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