Neuenberg, Historisches Denkmal und Bergbauanlage in Sainte-Marie-aux-Mines, Frankreich
Die Mines d'argent du massif de Neuenberg sind ein unterirdisches Bergbausystem auf dem Neuenberg in Sainte-Marie-aux-Mines, das seit dem 16. Jahrhundert der Silber- und Bleierzeugung diente. Das Gelände besteht aus Tunneln, Schächten und oberirdischen Überresten wie Halden, die auf alte Abbautätigkeiten hinweisen.
Der Bergbau in diesem Massiv folgte auf römische Abbautätigkeiten und florierte besonders ab dem 16. Jahrhundert. Der Abbau endete in späteren Jahrhunderten, doch seit 1994 sind die Minen als Kulturdenkmal eingetragen und damit unter Schutz gestellt.
Diese Bergbauanlage zeugt von Jahrhunderten der Silbergewinnung in der Region. Die Halden, sichtbare Gesteinsaufschüttungen an der Oberfläche, zeigen noch heute die Spuren der Arbeit von Generationen von Bergleuten.
Die Minen liegen auf einem Hügel im Zentrum von Sainte-Marie-aux-Mines und sind zu Fuß erreichbar, wobei manche Tunnel und Halden direkt sichtbar oder mit einer Führung zugänglich sind. Es wird empfohlen, festes Schuhwerk zu tragen und sich über verfügbare Führungen zu informieren, da einige Bereiche besondere Bedingungen haben können.
Im frühen 1970er Jahren entdeckten Forscher die unterirdischen Passagen und initiierten damit ein Projekt zur Erforschung und zum Schutz dieser vergessenen Bergbaulandschaft. Seither kümmert sich die Organisation ASEPAM um die Instandhaltung und Vermittlung der Geschichte für Besucher.
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