Château de Valmate, Historisches Schloss in Saint-Laurent-les-Églises, Frankreich.
Das Schloss Valmate ist eine Residenz mit Backsteinfassaden und Schieferdächern, die im Stil des 19. Jahrhunderts errichtet wurde. Eine Kapelle mit Renaissance-Merkmalen steht auf dem Gelände, zusammen mit einer Stallanlage und einem Wächterhaus.
Ein Ingenieur namens Jean-Baptiste Mignon kaufte 1858 das Anwesen, das früher Siriex hieß, und ließ das heutige Schloss errichten. Das Bauwerk wurde 1996 als historisches Denkmal eingetragen und unter Schutz gestellt.
Das Gut hieß ursprünglich Siriex, limousinisch für Kirschbaum. Jean-Baptiste Mignon benannte es nach dem Bach la Mate, der das Anwesen durchquert, in Valmate um. Seine Tochter ließ zwischen 1905 und 1907 eine Kapelle im Neorenaissance-Stil einrichten. 1974 diente der Ort als Drehort für die Serie Le Pain noir von Serge Moati.
Das Schloss empfängt Besucher während der jährlichen Denkmaltage und stellt Räume für Veranstaltungen zur Verfügung. Der Park und das Gebäude sind am leichtesten zugänglich, wenn die offiziellen Besuchstage stattfinden.
Das Anwesen ist auf rund 109 Hektar als ökologisch, faunistisch und floristisch wertvolle Naturzone ausgewiesen, weil seine Keller und sein Wald Bechsteinfledermäuse, Großes Mausohr und Kleine Hufeisennase beherbergen. 1974 diente der Ort zudem als Drehort für Serge Moiatis Fernsehserie Le Pain noir.
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