Viaduc de Laval, Eisenbahnbrücke in Laval, Frankreich.
Der Viaduc de Laval ist eine 180 Meter lange und 25 Meter hohe Eisenbahnbrücke aus Granitmauerwerk, die die Strecke Paris-Montparnasse–Brest über die Mayenne führt. Seine neun Rundbögen ruhen auf dicken rechteckigen Pfeilern und sind mit steinernen Keilsteinen eingefasst; eine niedrige Steinbrüstung säumt den Fahrbahnträger, auf dem Metallmasten die Oberleitungen tragen. Auf den Pfeilern ist ein Fußgängersteg angebracht.
Die Brücke wurde zwischen 1854 und 1856 von den Ingenieuren Eugène Caillaux und Jules Hunebelle erbaut, um Paris mit der Bretagne über Laval zu verbinden. Im Juni 1944 beschädigten alliierte Bomben große Teile der Brückenkonstruktion schwer, wurden aber in den folgenden Jahren wieder aufgebaut.
Das Viadukt trägt die Bahnstrecke Paris-Montparnasse–Brest über die Mayenne; auf seinen Pfeilern ist ein Fußgängersteg angebracht. Der Granit stammt aus den Steinbrüchen von Sacé im Département Mayenne, und die neun Bögen bestehen aus rechteckigen Blöcken, deren Öffnungen von gebogenen Keilsteinen eingefasst sind.
Die Brücke ist von beiden Seiten des Flussufers zugänglich und ein gepflasterter Fußweg ermöglicht es Besuchern, sie vollständig zu überqueren. Die beste Zeit zum Besuchen ist bei Tageslicht, um die Architektur und Details der Bögen zu schätzen, besonders wenn die Sonne das Wasser unter der Struktur beleuchtet.
Der Viadukt hat neun Bögen, doch der Fußgängersteg liegt auf den Pfeilern und nicht auf dem Überbau; man überquert ihn also auf Pfeilerhöhe neben den Gleisen. Der Granit stammt aus den Steinbrüchen von Sacé in der Mayenne. Am 15. Juni 1944 brachten amerikanische Bomben einen Teil des Überbaus und einen Bogen zum Einsturz.
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