Dolmen de la Pierre Plate, Galeriegrab in Presles, Frankreich
Die Allée couverte de la Pierre Plate ist eine neolithische Grabkammer in Presles, die aus übereinander gestapelten Steinen besteht und von Decksteinen überlagert wird. Der innere Raum erstreckt sich auf etwa 11 Metern Länge und wird nach hinten allmählich enger, mit Wänden, an denen Knochen systematisch angeordnet waren.
Das Bauwerk stammt aus dem Neolithikum und diente über Tausende von Jahren als Begräbnisstätte für viele Menschen. Es wurde erst im Mittelalter wieder bemerkt, als es Teil von Ackerland war, und erhielt 1932 den Schutzstatus als historisches Denkmal.
Der Ort trägt den Namen La Pierre Plate, was auf den flachen Stein hinweist, der das Bauwerk prägt. Die Art, wie die Steine angeordnet sind, zeigt, wie Menschen der Jungsteinzeit ihre Verstorbenen behandelten und welchen Wert sie auf eine dauerhafte Ruhestätte legten.
Das Innere ist dunkel und eng, daher ist eine Taschenlampe hilfreich zum Erkunden des Raumes. Der Zugang erfordert Bücken, da die Öffnung in einem großen Stein nur etwa 60 Zentimeter breit und 80 Zentimeter hoch ist.
Eine der Decksteine ist tatsächlich ein alter Mühlstein, der zweitverwendet wurde und die praktische Einstellung der früheren Menschen zu Materialien zeigt. Diese unerwartete Wiederverwendung eines alltäglichen Objekts deutet darauf hin, dass die Menschen den Raum über längere Zeit hinweg anpassten und ergänzten.
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