Nef Lucien Belloni, Sportstadion in L'Île-Saint-Denis, Frankreich.
Die Nef Lucien Belloni ist eine Sporthalle mit einer unverwechselbaren, schiffsförmigen Silhouette in L'Île-Saint-Denis. Die Konstruktion zeichnet sich durch ein hyperbolisches Paraboloid-Dach aus, das auf zwei schrägen Bögen gespannt ist und das Bauwerk zu einem markanten Zeugnis der Nachkriegsarchitektur macht.
Die Halle wurde zwischen 1968 und 1971 auf dem Gelände der ehemaligen Menier-Schokoladenfabrik errichtet. Das Ministerium für Kultur verlieh dem Gebäude 2007 den Status eines denkmalgeschützten Monuments und würdigte damit seine architektonische Bedeutung.
Der Veranstaltungsort war in den 1970er Jahren Austragungsort von Konzerten großer internationaler Künstler und prägte damit die französische Musiklandschaft nachhaltig. Die Halle verkörpert den Geist dieser Ära, in der Musik und moderne Architektur zusammentreffen.
Besucher sollten beachten, dass die Halle aktuell für kommende internationale Sportereignisse umgebaut wird. Der Zugang kann sich ändern, daher lohnt sich eine vorherige Erkundigung vor dem Besuch.
Das Dach ist eine bemerkenswerte technische Leistung aus gespannten Kabeln zwischen zwei schrägen Bögen, die Ingenieuren der Zeit erlaubte, große offene Räume ohne Stützen zu schaffen. Diese innovative Konstruktionsmethode war für die 1970er Jahre bahnbrechend.
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