Cairn von Kerléven, Neolithische Grabstätte in La Forêt-Fouesnant, Frankreich.
Der Kerléven-Cairn ist ein Megalithgrab aus der Jungsteinzeit in La Forêt-Fouesnant mit drei Kammern, die durch Gänge verbunden sind. Die Struktur hat eine trapezförmige Form und wurde aus Trockenmauerwerk errichtet, wobei die Steine aufeinander gestapelt wurden, ohne Mörtel zu verwenden.
Das Grab wurde um 2875 v. Chr. während der Chassean-Periode errichtet, einer Zeit, in der Megalithdenkmäler in der Bretagne verbreitet waren. Archäologische Untersuchungen in den 1960er Jahren enthüllten die Struktur und legten Details über die Bauweise und Nutzung offen.
Die Kammer zeigen Spuren von Bestattungen mit besonderen Gefäßen, die auf unterschiedliche Begräbnisbräuche der frühen Bewohner dieser Gegend hinweisen. Besucher können heute noch Keramikfragmente betrachten, die Aufschluss über das tägliche Leben damals geben.
Das Denkmal ist gut zu Fuß erreichbar und bietet Ausblicke auf die Bucht, was einen Besuch mit landschaftlichem Reiz verbindet. Der Ort liegt in einer waldigen Gegend, daher sollten Besucher auf das Gelände und die Wetterbedingungen vorbereitet sein.
Wissenschaftler konnten die Keramik und verkohlte Holzreste zeitlich genau bestimmen, wodurch sich ein klares Bild der Besiedlung ergibt. Diese Übereinstimmung der Befunde macht den Ort zu einem Schlüsselort für das Verständnis der Neolithzeit in dieser Region.
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