Couvent des Célestins, Mittelalterliches Kloster in Vichy, Frankreich.
Der Couvent des Celestins ist ein ehemaliges Kloster in Vichy mit einem rechteckigen Gebaude, das durch sein charakteristisches Doppeldach aus dem 15. Jahrhundert geprägt wird. Das Gebäude steht heute im Celestins-Park zwischen der Altstadt von Vichy und dem Campus der Universität Albert Londres.
Der Herzog Louis II. von Bourbon ließ das Kloster 1402 gründen, wobei der Kirchenbau bereits vor seinem Tod 1410 begann. Das Bauwerk war Teil der Expansion der Bourbonen in Zentralfrankreich während des späten Mittelalters.
Der Konvent war bekannt für seine Gründonnerstagszeremonie, bei der dreizehn Bewohner die Jünger Jesu beim Abendmahlsritual darstellten. Diese Tradition machte den Ort zu einem wichtigen Zentrum für religiöse Bräuche in der Region.
Der Konvent liegt im Celestins-Park und ist leicht vom Zentrum von Vichy aus zu erreichen. Das Gelände ist öffentlich zugänglich und ermöglicht es Besuchern, das Gebäude von außen zu besichtigen und die Parkanlagen zu erkunden.
Das Gebäude ist eng mit der Geschichte des Vichy-Mineralwassers verbunden, da eine Quelle dieses berühmten Wassers direkt unterhalb des historischen Ortes entspringt. Die Verbindung zwischen diesem Kloster und der weltbekannten Mineralwassermarke ist vielen Besuchern nicht bewusst.
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