Grand Hôtel de Font-Romeu, Historisches Berghotel in Font-Romeu-Odeillo-Via, Frankreich.
Das Grand Hôtel de Font-Romeu ist eine ehemalige Herberge in den französischen Pyrenäen mit etwa 200 Zimmern und auffälligen Keramikdekorationen an der Fassade. Eine Reihe von gusseisernen Straßenlaternen säumt die Terrasse und prägt das Erscheinungsbild des Komplexes.
Der Bau begann 1910 unter der Leitung des Architekten Albert Lafargue, wurde aber 1911 wegen finanzieller Schwierigkeiten von Henri Martin übernommen. Das Gebäude erhielt 1988 offiziellen Schutzstatus für seine Fassaden und Dächer.
Das Gebäude zeigt eine Mischung aus alpiner Architektur des frühen 20. Jahrhunderts mit regionalen Elementen, die die Bauweise dieser Bergregion widerspiegelt. Die Keramikdekorationen an der Fassade und die gusseisernen Straßenlaternen erzählen von der Handwerkskunst dieser Epoche.
Das Gebäude wurde seit den 1970er Jahren in private Wohnungen umgewandelt und ist normalerweise für Besucher nicht frei zugänglich. Eine öffentliche Besichtigung ist nur an den jährlichen Tagen des Kulturerbes im September möglich.
Das ursprüngliche Komplex war viel mehr als nur Unterkunft mit Spielzimmern, einem Casino und verschiedenen Sporteinrichtungen für Bergfreizeit. Heute sind diese luxuriösen Extras längst verschwunden, doch die Spuren dieser Vergangenheit lassen sich noch in der Architektur erkennen.
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