Fort du Cabellou, Militärfestung in Concarneau, Frankreich.
Das Fort du Cabellou ist eine niedrige Steinbefestigung aus rauen grauen und braunen Steinen, deren Mauern rechtwinklige Ecken bilden. Links befindet sich ein kurzer Mauerabschnitt mit zwei kleinen rechteckigen Öffnungen; rechts davon zeigt eine längere, höhere Mauer eine waagerechte Reihe von fünf kleinen quadratischen Öffnungen. Weiter rechts steht ein Steinbau mit schrägem, stufenförmigem Dach, das stellenweise mit Vegetation bedeckt ist, und zwei rotbraunen Türen auf Bodenniveau. Die Mauern stehen direkt auf einer flachen, gemähten Rasenfläche; vor dem rechten Gebäude liegt ein kleiner Steinhaufen.
Das Fort wurde 1746 erbaut, um die Küste während der kriegerischen Spannungen mit England zu schützen und die strategischen Wasserwege in dieser Region zu sichern. Es war Teil einer umfassenderen Verteidigungsstrategie, die mehrere Festungen entlang der bretonischen Küste umfasste.
Der Name des Forts stammt von der Halbinsel Cabellou, auf der es steht. Im Frühling und Sommer üben dort mitunter Dudelsack- und Bombarde-Spieler; Weisen wie die Gavotte des Aven, Jabadao und Gymnasqua klingen dann im Wind. Das stufenförmige Steindach des Pulvermagazins sollte Kanonenkugeln standhalten.
Das Fort steht auf flachem, gemähtem Gras auf der Halbinsel Cabellou; die Brustwehr mit ihren sechs Schießscharten blickt zur Bucht von La Forêt. Der Eingang wird von zwei Halbbastionen geschützt, und ein deutscher Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg ist an das Fort angebaut. Das Gelände gehört der Gemeinde Concarneau.
Mit der Entwicklung der Artillerie wurde das Fort im 19. Jahrhundert obsolet und außer Dienst gestellt. Im Zweiten Weltkrieg errichteten die Deutschen zwei Bunker auf der Halbinsel Cabellou, einer davon direkt am Fort. Seit 1960 gehört es der Gemeinde Concarneau; am 8. November 1962 wurde es als Monument historique eingestuft.
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