Dolmen vom Coll de la Llosa, Neolithisches Dolmen in Saint-Michel-de-Llotes und Bouleternère, Frankreich
Das Dolmen du Coll de la Llosa ist ein steinernes Grabmal mit einer trapezförmigen Kammer, die sich in einen Korridor öffnet. Die Struktur misst etwa 2,50 Meter in die Länge und 50 Zentimeter in der Breite und sitzt unter einem runden Erdhügel.
Das Megalithbauwerk stammt aus dem vierten Jahrtausend vor Christus und entstand während der Jungsteinzeit. Es diente als Kollektivbegräbnisstätte für die frühen Gemeinschaften der Region.
Die Oberfläche des Decksteins zeigt über 80 eingravierte Tassen und Kreuze, die von rituellen Praktiken der antiken Gemeinschaften in den Pyrenäen erzählen. Diese Markierungen deuten darauf hin, wie Menschen vor Jahrtausenden ihre Verbindung zu diesem Ort ausdrückten.
Der Zugang zum Dolmen erfolgt über Waldwege ohne Markierungen, die von der nächsten Straße mehrere hundert Meter entfernt verlaufen. Das Gelände liegt in einer Höhe von etwa 585 Metern, daher sollten Besucher auf gutes Schuhwerk und genügend Zeit zum Erkunden vorbereitet sein.
Das Dolmen markiert den Treffungspunkt dreier Gemeinden - Saint-Michel-de-Llotes, Bouleternère und Casefabre. Von diesem Ort aus überblickt man das Tal des Flusses Boulès und kann die geografische Bedeutung verstehen, die diesen Ort für die frühen Bewohner hatte.
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