Dolmen de la Coma Enestapera, Neolithisches Dolmen bei Cerbère, Frankreich
Das Dolmen de la Coma Enestapera ist eine steinerne Grabkammer aus der Jungsteinzeit, die aus Schiefersteinen gefügt ist. Die Anlage besteht aus tragenden Steinen, die von einer großen flachen Deckplatte bedeckt werden.
Diese megalithische Anlage wurde wahrscheinlich im dritten oder vierten Jahrtausend vor Christus von frühen Bergbewohnern errichtet. Die Struktur wurde 1889 unter Denkmalschutz gestellt, was ihre Bedeutung für das Verständnis der Vorgeschichte anerkennt.
Die Struktur stammt aus einer Zeit, als die ersten Gemeinschaften in den Pyrenäen begannen, ihre Toten in steinernen Bauten zu bestatten. Heute zeigt sie, wie Menschen vor Jahrtausenden ihre Umgebung gestalteten.
Das Dolmen liegt abseits in einem Waldgebiet und ist über markierte Wanderwege erreichbar, die von einer Forststraße ausgehen. Besucher sollten geeignetes Schuhwerk mitbringen und sich bewusst machen, dass die Umgebung wild und unbebautes Gelände ist.
Von bestimmten Blickwinkeln aus wirkt die Struktur mit ihrer großen Deckplatte und den kurzen Stützsteinen wie ein riesiger Stein-Krebs. Diese ungewöhnliche Silhouette machte sie über die Jahrhunderte hinweg für Wanderer leicht erkennbar.
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