Kloster Bellefontaine, Trappistenkloster in Bégrolles-en-Mauges, Frankreich.
Das Bellefontaine-Kloster ist eine Trappistengemeinschaft in einem ländlichen Gebiet südlich von Angers mit Gebäuden aus Stein und neugotischer Architektur. Der zentrale Kirchenbau und die umgebenden Wohnflügel bilden ein geschlossenes Ensemble für das klösterliche Leben.
Das Kloster entstand ursprünglich im 11. Jahrhundert als Benediktinerpriorat und erhielt seinen heutigen Charakter 1816, als Dominikus Urbain Guillet die aufgegebenen Gebäude kaufte und eine Trappistengemeinschaft gründete. Diese Umwandlung markierte einen Wendepunkt in der Geschichte des Ortes hin zu strengerer monastischer Disziplin.
Die Mönche folgen hier strengen Regeln für Stille und Betrachtung, die das tägliche Leben prägen. Diese Praktiken schaffen eine Atmosphäre, in der Zeit eine andere Geschwindigkeit hat und innere Sammlung im Mittelpunkt steht.
Der Ort ist von Cholet aus erreichbar, das die nächste größere Stadt mit Zugverbindungen ist. Besucher, die hier übernachten möchten, müssen vorher telefonisch Vereinbarungen treffen, da das Kloster Gäste für längere Aufenthalte aufnimmt.
Die Gemeinschaft bewirtschaftet umfangreiche Ackerflächen und Obstgärten, die nicht nur der Selbstversorgung dienen, sondern auch Produkte für den Verkauf erzeugen. Diese landwirtschaftliche Arbeit ist eng mit der spirituellen Praxis verwoben und gibt dem Alltag der Mönche Struktur und Ziel.
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