Jardin de sculptures de la Dhuys, Skulpturengarten in Chessy, Frankreich.
Der Skulpturengarten von Dhuys in Chessy umfasst rund vierzig monumentale Statuen aus weißen, mit Mörtel verbundenen Kalksteinblöcken, einige bis zu 4 m hoch. Eine Gruppe steht auf einer Rasenfläche von etwa 80 auf 50 m, eine andere säumt einen 200 m langen Weg zwischen der Marne und einem Feld. Die Figuren sind vor allem menschlich, meist weiblich, oder reale und mythische Tiere.
Jacques Servières schuf diesen Garten 1987 aus Kalksteinblöcken, die vom Dhuys-Aquädukt stammten. Das Aquädukt war bis zu seiner Zerstörung im Zweiten Weltkrieg für die Wasserversorgung von Paris zuständig gewesen.
Jacques Servières begann 1987 zu bildhauen, inspiriert für seine ersten Werke von der kambodschanischen Stätte Angkor, bevor sich seine Inspiration wandelte. Er fertigt etwa zwei Statuen pro Jahr, jede trägt seine Initiale und ihr Entstehungsdatum. Die Figuren sind überwiegend menschlich, meist weiblich, daneben reale oder mythische Tiere.
Der Garten liegt etwa 40 Kilometer von Paris entfernt und ist kostenlos zugänglich. Besucher können mit Bahn und Bus anreisen und die Wege je nach Wetter und persönlichem Tempo erkunden.
Jede weiße Kalksteinstatue trägt die Initiale und das Entstehungsdatum des Künstlers eingraviert. Die Werke stellen menschliche Figuren sowie echte oder mythische Tiere dar und dokumentieren so Servières' Schaffensperiode.
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