Fort Mont-Valérien, Militärfestung auf dem Mont Valérien, Suresnes, Frankreich
Das Fort Mont-Valérien ist eine fünfeckige Festung, die auf einem Hügel steht und über ein Denkmal der Kämpfenden Frankreich verfügt, das 1960 eingeweiht wurde. Die Anlage erstreckt sich über mehrere Kommunen und verbindet historische Wehranlagen mit modernen Gedenk- und Ausstellungsräumen.
Die Festung wurde ursprünglich unter König Ludwig-Philipp im 19. Jahrhundert erbaut und diente zunächst als Verteidigungsanlage. Während des Zweiten Weltkriegs wurde sie von der Wehrmacht übernommen und als Hinrichtungsstätte genutzt, bis sie 1944 befreit wurde.
Der Name Mont-Valérien stammt von Saint-Valère, einem frühen christlichen Märtyrer, und die Festung trägt diese spirituelle Geschichte in sich. Die heute gepflegte Gedenkstätte zeigt, wie der Ort für nachfolgende Generationen zum Symbol des Widerstands und der Opfer wurde.
Das Fort ist für Einzelbesucher hauptsächlich während der Europäischen Kulturerbetage im September geöffnet. Führungen für Gruppen und Schulklassen sind ganzjährig nach Voranmeldung möglich, daher sollten Interessierte sich vorher informieren.
Das Fort beherbergt Europas letzten noch aktiven militärischen Taubenschlag und ein Museum zur Geschichte der Brieftauben. Diese speziellen Vögel wurden während militärischer Konflikte als Nachrichtenboten eingesetzt und spielten eine überraschende Rolle in Kriegszeiten.
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